DER WEINSTOCK UND DIE REBEN

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DAS BUCH DES LICHTS
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Registriert: Fr 21. Jan 2011, 12:13

DER WEINSTOCK UND DIE REBEN

Beitrag von DAS BUCH DES LICHTS »

DER WEINSTOCK UND DIE REBEN

-Was ist die Bedeutung des christlichen Gleichnisses vom Weinstock und den Reben im Neuen Testament?

Die spirituelle Natur des Menschen ist mit dem Weinstock gemeint (Wein=spiritus).

-Und was sind die verschiedenen Reben, Zweiglein, Ranken und einzelnen Weinbeeren, etc?

Es sind die großen und kleinen Jünger der Menschheitslehrer.

-Jesus ruft am Kreuz: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?!“ Klagt er dort seinen Vater an?

Nein, Diese Geschichte beschreibt den Verzückungszustand bei der Einweihung. Jesus ruft in Wirklichkeit: „Mein Gott, mein Gott! Warum gibst Du mir solchen Frieden?“ Aber auch: „Mein Gott, mein Gott! Warum verherrlichst Du mich so sehr?“

-Was ist der Beweis für diese Interpretation im BUCH DES LICHTS?

Jesus wurde niemals wirklich gekreuzigt. Es ist ein Einweihungsritual. Darum fälschte man die Worte Jesu in der Bibel von „Mein Gott, wie verherrlichst Du mich“ in „Mein Gott warum hast du mich verlassen.“

-Wie geschah die Fälschung?

Es war eine absichtliche Fehlübersetzung, welche durch Versetzung der masoretischen Punkte über den hebräischen Buchstaben erfolgte. Um dies vollständig zu verstehen, muss man intensiv das entsprechende Kapitel im BUCH DES LICHTS studieren.

-Man hat also hebräische Worte in griechisch wiedergegeben?

Ja. Das Neue Testament wurde in altgriechisch geschrieben. Da sind die Worte in der hebräischen Übersetzung אלי אלי למה עזבתני

-Was bedeuten sie?

„Mein Gott warum hast Du mich verlassen“, aber auch „Mein Gott wie VERHERRLISCHST Du mich!“

-Wie kommen diese beiden Bedeutungen zustande?

Indem man nur einige kleine Punkte über den hebräischen Buchstaben austauscht.

-Die masoretischen Punkte?

Ja.

-Was ist der Grund, weshalb wir keine ursprünglichen hebräischen Handschriften diese Worte betreffend haben?

Weil dann sofort der Schwindel, bzw. die wahre Bedeutung dieser Worte offenbar würde, nämlich „Mein Gott wie hast Du mich VERHERRLICHT!

-Bezieht sich das auch auf die Quellen der Herleitung im Alten Testament?

Ja. Aus Eli, Eli, lamah ayobotha-ni (Mein Gott! Wie hast Du mich verherrlicht! Oder auch „wie hast Du mich glänzend gemacht!“) wurde durch Versetzung der masoretischen Punkte Eli. Eli, Lama Sabachthani (Mein Gott warum hast du mich verlassen!), welches hellenisiertes Hebräisch ist.

-Warum die Fälschung?

Weil die korrekte Übersetzung auf bestandene Einweihungsriten der „heidnischen“ Tempelritter hingewiesen hätte. Außerdem wollte man der Menschheit einen leidenden Erlöser verkaufen, der für ihre Sünden gestorben ist. An sich ein angenehmer Gedanke, aber eben nicht wahr.

-Die Einweihungsriten waren damals doch längst vergessen.

Eben nicht. Sie waren noch frisch im Gedächtnis bei Herausgabe des Matthäusevangeliums in griechischer Sprache. Christentum ist nichts weiter als absichtlich falsch verstandenes und kopiertes Heidentum.

-Jesus hat also gar nicht gelebt?

KEINE der Geschichten in der Bibel hat wirklich jemals stattgefunden. Es sind ALLES nur Parabeln. Ein EINGEWEIHTER „Jesus“ hat allerdings gelebt und zwar etwa 100 Jahre vor dem „Jesus“ der Bibel.

-Mit Eli war kein Elias gemeint?

Nein, die Monade war gemeint.

-Waren die persischen Mystiker auch zölibatäre, keusche Eingeweihte?

Ja. Ihre Schriften sagen aber das Gegenteil. Sie scheinen das Leben und die Sinnesfreuden und den Alkohol sehr genossen zu haben.

-Worauf beziehst Du dich?

Z.B. auf den Mystiker Abu Yazid, der in seinen Liebesliedern auch den Weingenuss preist: “Ich bin der Wein, den ich trinke, und sein Schenk.“ Dieser und anderer sinnenfroher Bildersprache hat er sich nur bedient, um dahinter die Lehre der Einweihung zu verbergen. Es verhält sich hier wie mit den Reben des Weines in der Bibel.

-Dann war die Bildersprache der persischen Mystiker der niederen menschlichen Liebe entgegengesetzt?

Ja. Es handelt sich dabei immer nur um die Liebe zu GOTT.

-Was ist dann der erwähnte Weinbecher in Wirklichkeit?

Das Symbol für die Gnade Gottes, und die in der Tat berauschende Wirkung der spirituellen Kräfte, wenn Kundalini sich ihren Weg nach oben gebahnt hat...

-Jetzt verstehe ich den Sinn der Worte Abu Yazids, wenn er ausruft: „ICH BIN VON GOTT ZU GOTT, BIS ES AUS MIR SCHRIE: OH DU, ICH!“

So ist es.

-Was geschieht mit dem Heiligen in solch einem Augenblick?

Seine Seele löst sich von allem Persönlichen. Sein Innerstes ist nun das Innerste des Alls. Es ist der Augenblick der Wahrheit.

-Die sinnesfreudigen, oft nahezu lüsternen, Geschichten der Sufis sind also in Wirklichkeit ein Verzückungszustand, wenn man sich von allem weltlichen gelöst hat und nur Gott wird?

Ja.

-Wer ist dann die „Geliebte“, mit der sich der Sufi in seinen Gedichten vereinen will?

Keine Frau, sondern die göttliche Quelle.

-Jetzt verstehe ich auch das nahezu pornographische Hohelied Salomonis.

Ja. Wenn Salomon die Liebreize seiner Frau(en) und die Vereinigung mit ihr beschreibt, dann verbirgt sich dahinter die Vereinigung mit Gott. Das ist der tiefere Sinn der Zeilen.
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Nilakantha Agni
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Registriert: Do 25. Aug 2011, 07:05

Re: DER WEINSTOCK UND DIE REBEN

Beitrag von Nilakantha Agni »

Und hier die PDF dazu zum downloaden

http://3dhost.e-sfk.eu/pdf/frage_u_antwort_28.pdf
MÖGEN ALLE WESEN GLÜCKLICH SEIN! MÖGE IHNEN NUR GUTES WIDERFAHREN!
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